Universität Ulm

Die Universität Ulm wurde 1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet.

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Uni Ulm

Ausgangslage der Hochschule:
Die Universität Ulm wurde 1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet.
Derzeit reicht das Fächerspektrum der Universität für die rund 8700 Studierenden von den Naturwissenschaften und der Medizin über Ingenieurwissenschaften, Informatik, Mathematik, Wirtschaftswissenschaft und der Psychologie. Die Universität Ulm ist forschungsstark, zeichnet sich durch eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sowie ein sehr gutes Betreuungsverhältnis aus.
 

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Zum Einzelvorhaben "UULM PRO MINT & MED":
Die Universität Ulm verfolgt das Ziel, Studierenden den Studieneinstieg zu erleichtern, die Studienbedingungen nachhaltig zu verbessern und Unterstützungsmaßnahmen vor dem Hintergrund spezieller Schwierigkeiten in den MINT-Fächern und den Lebenswissenschaften zu entwickeln.
Schwerpunkte in der 1. Förderperiode waren Einstiegshilfen in der Studieneingangsphase und der Ausbau der Internationalisierung des Studiums.

Wichtigste Maßnahme war die Einrichtung des Zentrums für Lehrentwicklung in den MINT-Fächern und der Medizin (ZLEMM), welches eine enge Zusammenarbeit über Fächer- und Institutsgrenzen hinweg bei der Entwicklung neuer Lehrkonzepte ermöglicht. Die wissenschaftliche Fundierung wird durch die Begleitforschung gewährleistet. Das ZLEMM wird jetzt in  eine dauerhafte Struktur überführt. Durch das Projekt hat das Thema Qualität in der Lehre deutlich an Bedeutung gewonnen.

Das Ulmer Trainingscamp ist als Einstiegshilfe im Studium sehr erfolgreich und bereits fest etabliert. Verschiedene Tutorien und Mentorien für Studienanfänger werden gut angenommen, auch wegen der methodisch-didaktischen Schulung der Tutoren und Mentoren. Es wurde ein, auf die Bedürfnisse der Studierenden beruhendes und hochschuldidaktisch begleitetes E-Learning-Angebot aufgebaut.

In der 2. Förderperiode werden die Schwerpunkte beibehalten, jedoch stärker fokussiert und ausgebaut. Ein wichtiger neuer Schwerpunkt ist die Einrichtung von Propädeutika vor dem Bachelor- und dem Masterstudium. Ziel dieser Maßnahmen ist es, fehlendes Sprach- und Fachwissen auszugleichen. Beide Maßnahmen richten sich vordergründig an internationale Studierende und sollen zunächst in den MINT-Fächer umgesetzt werden.

Es besteht zudem ein Entwicklungspotential bezüglich der Orientierungs- und Einstiegshilfen vor dem Studienstart. Bei den Professor*innen wird eine stärkere Nutzung der Qualifizierungsangebote über den weiteren Ausbau des neu entwickelten Konzepts K.I.K.s (kollegiale und individuelle Kurzformate) angestrebt.

Zum Verbundvorhaben "Kompetenzorientiert lernen, lehren und prüfen in der Medizin; Teilvorhaben Universität Ulm":
Ziel des Verbundprojektes ist die medizinische Ausbildung inhaltlich und methodisch an die Kompetenzen der ärztlichen und wissenschaftlichen Praxis auszurichten. So sollen Patientensicherheit, Versorgungsqualität und Wissenschaftlichkeit im Berufsalltag gesichert werden. Orientierung gibt der Nationale Kompetenzorientierte Lernzielkatalog Medizin (NKLM). Die Implementierung der Kompetenzorientierung in Lernen, Lehren und Prüfen geschieht gemeinsam durch die medizinischen Fakultäten Baden-Württembergs mit begleitender Evaluation der Entwicklungen.

Mit Blick auf die Arztrollen und wichtige ärztliche Kompetenzen wurden unter Führung der Kompetenzzentren und in Abstimmung mit den Studiendekanaten curriculare Veränderungen mit den entwickelten Instrumenten und Konzepten an den Standorten schrittweise pilotiert. Curriculare Kompetenzstränge werden longitudinal aufgebaut und angepasste Prüfungen erprobt. Der Kompetenzerwerb wird durch Reflexion, Feedback und Mentoren begleitet. Die Qualitätssicherung erfolgt u.a. durch Erfassung von Kompetenzprofilen, Progress Test und Dozentenqualifizierungen. Digitale Angebote sollen verstärkt werden.

Ab 2017 wird die Kompetenzorientierung im gesamten Curriculum inklusive Praktischem Jahr sowie in Prüfungen unter Einbezug digitaler Medien verankert. Die Qualitätssicherung steht im Mittelpunkt.

Unter Tübinger Koordination übernehmen die Kompetenzzentren der Lehre in der Medizin folgende Teilprojekte:

  • Evaluation (Freiburg): Kompetenzorientierte Evaluation und Qualitätsmanagement zur Steuerung von Entwicklungsprozessen an den Fakultäten
  • Medizindidaktik (Tübingen): Curriculare Kompetenzprofile (Mapping), Dozentenqualifikation, Lernportfolio-Mentoren-Programm
  • Praktisches Jahr (PJ) (Mannheim): Zertifizierung von PJ-Betreuern, PJ-Logbuch mobil, Informationsplattform für PJ-Studierende
  • Prüfungen (Heidelberg): Studentischer Progresstest, Tablet-Prüfungen, Prüfungsanalyse
  • E-Learning (Ulm): Projekt Content App, PJ Manual mobil, PJ Logbuch mobil