Universität Hamburg

Mit rund 42.000 Studierenden aus über 130 Ländern, ist die Universität Hamburg eine der größten Universitäten Deutschlands. Sie vereint vielfältige Lehre mit exzellenter Forschung für mehr als 170 Studiengängen an acht Fakultäten.

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Uni Hamburg

Ausgangslage der Hochschule:

Mit rund 42.000 Studierenden aus über 130 Ländern, ist die Universität Hamburg eine der größten Universitäten Deutschlands. Sie vereint vielfältige Lehre mit exzellenter Forschung und bedient mit mehr als 170 Studiengängen an acht Fakultäten die Disziplinen einer Volluniversität. Das Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen, an dem das Projekt angesiedelt ist, versteht sich in diesem Kontext als zentrale Einrichtung für medien- und hochschuldidaktische Forschung, Lehre und Beratung.

Zum Einzelvorhaben "Universitätskolleg":

Das Universitätskolleg zielt auf die Stärkung der Idee von Bildung durch Wissenschaft in einer sich verändernden Bildungs- und Hochschulwelt ab. Die Universität Hamburg möchte mit dem Universitätskolleg richtungweisende Anstöße für eine grundlegende Verbesserung und Neugestaltung von Lehre und Studium erzeugen und konkrete Antworten auf die bildungs- und hochschulpolitischen Veränderungen liefern, die beispielsweise mit der verkürzten Schulzeit und der zunehmenden Internationalisierung und Heterogenität von Lebens- und Bildungswegen einhergehen.

Im Projekt „Universitätskolleg – Übergänge zwischen Schule/Beruf und Hochschule gestalten“ hat die Universität Hamburg in über 40 Teilprojekten Maßnahmen zur Optimierung des Übergangs in die Hochschule universitätsweit experimentell erprobt. Der Fokus in der ersten Förderphase lag auf der Studienorientierung und den ersten Studiensemestern. Die Verbesserung fachgerechter, universitärer Instrumente zur Studienorientierung und Studienvorbereitung sowie die Implementation von praxisfähigen Studienbetreuungsmodellen unter den Bedingungen großer Studierendenzahlen  bis hin zu geeigneten allgemeinen und zielgruppendifferenzierten Lehrveranstaltungskonzepten für die ersten Studiensemester und zur Erforschung von Studierfähigkeit bildeten den Projektkern.

Aufbauend auf den Ergebnissen einer Zwischenevaluation wird das bisherige Projekt in der zweiten Förderphase in einen Modellversuch unter der Leitlinie „Diversität als Chance“ überführt. Studierende werden weiterhin an kritischen Passagen im Studium (nun über die Studieneingangsphase hinaus) unterstützt. Der Modellversuch umfasst Maßnahmen einschließlich deren Wirksamkeitsanalyse zur Verbesserung des Studienerfolgs entlang des studentischen Lebenszyklus, den Ausbau studentischer Beteiligung und einen Organisationsentwurf für die Institution Universitätskolleg.

Das Universitätskolleg unterstützt die Entwicklung der Universität Hamburg zu einer Universität für eine nachhaltige Zukunft.

Zum Verbundvorhaben "optes+ Optimierung der Selbststudiumsphase; Teilvorhaben Universität Hamburg":

optes zielte in der 1. Förderphase darauf ab, die Fähigkeit der Studierenden zum Selbststudium, insbesondere in mathematik-affinen Grundlagenfächern, zu verbessern und damit die Chance für einen erfolgreichen Studienabschluss zu erhöhen. Hierfür sollte die bestehende Heterogenität in mathematischem Grundlagenwissen von Studienanfänger/innen ausgeglichen und die Abbruchquote in den MINT-Fächern durch eine verbesserte Betreuung in der Selbststudiumsphase reduziert werden.

Während der 1. Förderperiode übernahm das Teilprojekt drei zentrale Aufgaben zur Unterstützung der Partner: das Wissensmanagement, die formative und summative Evaluation sowie die didaktische Beratung. Im weiteren Projektverlauf kam die Unterstützung des Projektmanagements bei der Konzeption und Organisation der Qualitätssicherung neu hinzu. Die zum jetzigen Stand entwickelten Maßnahmen und Werkzeuge haben sich größtenteils bewährt. Es sind keine nennenswerten Abweichungen von der im Antrag formulierten Planung zu verzeichnen. Sie können daher in der 2. Förderperiode zur weiteren Nutzung an das Projektmanagement übergeben werden.

Dafür werden die formative Evaluation sowie die allgemein- und mediendidaktische Beratung zum Zwecke einer didaktischen Qualitätssicherung aller Komponenten von optes stärker in den Fokus gerückt. Ziel ist es, formative Evaluationen zur Sicherung der didaktischen Qualität von optes zu etablieren. Darüber hinaus sollen die Partner didaktisch beraten sowie durch allgemein- und mediendidaktische Entwicklungsleistungen in ihrer Arbeit unterstützt werden. Als eine besondere Herausforderung hat sich die Förderung von „Übe-Kompetenz“ bei Studierenden herausgestellt. Diesem Bedarf an zusätzlicher Entwicklung wird mit einem eigenen Arbeitspaket nachgekommen.